Ein Baum könnte die Wurzel sein...
Wälzt man die einschläge Literatur, gibt es etliche Ansätze, um Rückschlüsse auf den Ursprung des Namens Sarbach zu ziehen. So heißt es bei Max Gottschald, "Deutsche Namenskunde. Unsere Familiennamen" (5.verbesserte Auflage, 1982, S.422): Sar- = ahd. saro (Rüstung), vergl. Sarwürker.
Dichter dran ist da vermutlich Prof. Dr. Josef Karl Brechermann. In seinem Etymologischen Wörterbuch der Deutschen Familiennamen (Limburg, 1957) schreibt er: Saarbaum, Sar = Hausname. Der S. ist eine Pappelart (populus alba). Im alten Freiburg im Breisgau ist ein Haus zum Sarboum. Dazu 1350 Heinzli zem Sarboum u. her Joh. ze dem Sarboume, der Pfaffe".
Denn die Sache mit der Pappel taucht wiederholt auf.
So führen die Adelbodener Sarbachs einen Baum in ihrem Wappen, der einer Pyramiden-Pappel (P. nigra
var. italica) nicht unähnlich sieht. Und im Hist.Biogr.Lexikon der Schweiz wird erwähnt "Sarbach, im 13. und 14. Jahrh. (lat. ad. Populus)..."
Selbst beim Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1745-1827) findet der sarbachbaum als sarbaum, populus, DIEF 447, populus alba Erwähnung.
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sarbach(e)
In einem älteren Naturkundebuch ist
vermerkt: "sarbach(e) Schwarz-Pappel (Populus nigra). Ansehnlicher Baum bis etwa 30 m Höhe mit unregelmäßig aufgebauter, meist jedoch breit gewölbter Krone.

Stamm weit herab beastet, am Grunde häufig mit auffallenden Verdickungen. Typischer Baum der großen
Flußtäler in Europa. In ganz Europa als Parkbaum gepflanzt oder eingeführt." |
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