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Auf den Spuren eines Familiennamens
Sarbachs in Deutschland...
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Einmal quer durchs Land...
Als ich Anfang der 90er Jahre an Hand einer Telefonliste - die heutige Liste ist noch länger - alle in Deutschland erreichbaren Sarbachs anschrieb, zeichnete sich ab: Eine direkte Verwandtschaft existiert offenbar nicht in jedem Fall! Da gab es welche, die ihre Ursprünge im Süddeutschen, im Ruhrgebiet, im Brandenburgischen, im Thüringischen oder in Ostpreußen glaubten. Heute weiß ich: Die meisten mir bekannten Sarbachs haben - wie auch ich - ihre Keimzelle in Erfurt.
Ich fand aber auch Quellen zu Sarbachs in Berlin, in Stiepel bei
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Sarbachs...
... in Berlin
... in Stiepel
... in Steinfurt
... in Erfurt
... heute |
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Bochum und eine auffällige Häufung auf relativ engstem Raum im Süddeutschen: Die frühesten Erwähnungen finden sich in Steinsfurt unweit von Heilbronn - von hier aus siedelte 1742 Jacob Sarbach nach Amerika über. Knapp 100 Kilometer nordwestlich von Steinsfurt, oberhalb von Kaiserslautern, liegt im Pfälzer Bergland die frühere Bergbaugemeinde Imsbach. Von hier aus wanderte
Joseph Sarbach 1866 mit seinen Eltern nach Amerika aus. Die Sarbachs aus Imsbach waren jüdischen Glaubens.
Gut 50 Kilometer südwestlich von Steinsfurt, unterhalb von Karlsruhe, kommt besonders in Marxzell der Name Sarbacher heute in großer Zahl vor - auch in der Schreibweise Sahrbacher.
Ob Steinsfurt, Imsbach oder Marxzell: Bis zum Elsaß,
wo zum Beispiel die Vorfahren von Raymond Sarbach herkommen, ist es immer nur "ein Katzensprung"...
Der früheste Fund, der auf einen Namensverwandten deutet, geht übrigens zurück ins Jahr 1561:
Im Werk Ältere Universitätsmatrikeln I Universität Frankfurt an der Oder, Leipzig 1887 heißt es:
A rectore rursus inscripti: Natio Prutenica
29. magister Theodorus Sarbachius, Bremensis
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