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Auf den Spuren eines Familiennamens

  Und Sarbachs mit (gewissem) Bekanntheitsgrad heute...

  Peter Sarbach - der Mundartliedermacher
Akustische Gitarre und berndeutscher Gesang, mal schräge, mal bodenständige, mal hochpoetische Texte und allerlei Geräusche - das sind die einfachen Zutaten von Sarbach, wie der allein auftretende Peter Sarbach seine musikalischen Aktivitäten benennt. Die Liebe zu textbezogener akustischer Musik reifte bei dem geborenen «Emmintaler» 1989/90 während eines längeren Mexico-Aufenthaltes. Davor betätigte sich der gelernte Psychiatriepfleger bei einer Hardcore-Band. Mit eigenen Liedern an die Öffentlichkeit tritt Sarbach ab 1991. 1996 erscheint die Mini-CD «schön», im Herbst 1997 die erste CD «fiin». Steigende Bekanntheit und eine gewisse Seelenverwandschaft verschafft dem Liedermacher schliesslich ein Engagement im Vorprogramm der Stars Stiller Has.

  Annelore Sarbach - die Schauspielerin
Annelore Sarbach stammt aus Brig/Schweiz, ihre Vorfahren aus St.Niklaus. Sie gehört auch in der Spielzeit 1999/2000 zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Zudem hat sie u.a. das Kinderstück "Lisa Laus" geschrieben.

  ... dann gibt es noch Sophie von Sarbach - die Fiktive
Selbst in der Belletristik hat der Name Sarbach Einzug gehalten: Sophie von Sarbach ist die Protagonistin in "Wolfsbeeren". Der Roman ist Auftakt der Schlesien-Trilogie von Leonie Ossowski, die 1925 in Niederschlesien geboren wurde. Die Schriftstellerin, die u.a. 1980 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, schildert darin die Lebensgeschichte einer Tochter aus gutem Hause in den Jahren 1918 bis 1945.

Wie sie auf den Namen "von Sarbach" gekommen ist, erinnert die heute in Berlin lebende Autorin nicht mehr so genau. Ihre erste Vermutung auf telefonische Nachfrage: Er sei ihrer Phantasie entsprungen, sie habe gar nicht gewußt, dass der Name existiert. Dann glaubte sie sich zu erinnern, sie habe ihn "aus dem Gotha". Was allerding eher unwahrscheinlich ist: Die "Gothaischen Genealogischen Taschenbücher des Adels", zuletzt 1968 faksilimiert aufgelegt, enthalten keinen Hinweis auf den Namen Sarbach.

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